Nützliche Informationen

Adria

Informieren Sie sich über das Klima und die Winde an der Adria. Die Adria gehört zu den sonnigsten Küsten der Welt.

KLIMA AN DER ADRIA

Das Klima an der Adria ist durch lange und schöne Sommertage und milde und regnerische Winter gekennzeichnet. Diese Daten weisen darauf hin, dass diese Region perfekt für den nautischen Tourismus ist. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit einer Lufttemperatur zwischen 25 °C und 38 °C und der Wassertemperatur bis sogar 28 °C. Es muss erwähnt werden, dass für Aufenthalte mit Familie und Freunden auch Mai, Juni und September ideal sind. In diesen Zeiträumen regnet es selten, deshalb herrscht zu dieser Zeit Spitzensaison. Mit einem Durchschnitt von 2400 bis 2800 Sonnenstunden jährlich gehört die Adria zu den sonnigsten Regionen weltweit.

WINDE AN DER ADRIA

Die ganze Ostküste der Adria zeichnet sich durch lokale Wetterwechsel aus. Die Windrose an der Adria besteht aus folgenden Winden: Jugo (Südostwind), Bora (Nordostwind), Maestral (Nordwestwind), Tramontana (Nordwind) und Levante (Ostwind). Besondere Aufmerksamkeit lenken wir auf Bora und Jugo. Unser Ziel ist vor allem, Ihnen alle Winde der Adria vorzustellen, damit sie leicht erkannt werden können.

BORA – DER KALTE WIND

Der kalte Bora Wind stürtzt sich von den Küstengipfeln Richtung Meer hinab. Dabei wird Gischt erzeugt, die Sichtverhältnisse auf dem Meer stark beeinträchtigt. Bora weht in Stößen und kann deshalb sehr schwer und unerwartet sein. Wenn Sie den Bora noch nicht erlebt haben, empfehlen wir Ihnen, in den nächsten Hafen zu fahren.

JUGO – DER WARME WIND

Der Jugo ist der Südostwind. Er weht über den adriatischen Raum, wenn das Tiefdruckgebiet über die Adria entsteht. Er bringt Wolken und Regen, und der Luftdruck sinkt. Er entsteht langsam und ist in der Regel schon zwei bis drei Tage vorher erkennbar. Jugo dauert länger als Bora. Zudem gibt es auch einen trockenen Jugo, der weht und keinen Regen bringt. Im Unterschied zur Bora entwickelt sich der Jugo stufenweise.

MAESTRAL

Der Maestral ist ein „freundlich gestimmter“ Wind für Segler und alle, die die Sommersaison bei leichtem Wind genießen. Es handelt sich dabei um einen Tageswind aus Nordwesten, der Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer erzeugt. Oft weht er von Frühling bis Herbst, im Juli und August ist er am häufigsten. Gewöhnlicherweise erhebt er sich gegen 9 oder 10 Uhr morgens. Seine größte Geschwindigkeit erreicht er am Nachmittag, um mit dem Sonnenuntergang flauet er plötzlich ab.

TRAMONTANA

Tramontana ist der klassische Nordwind. Der Name kommt aus dem Lateinischen vertus transmontanus und bedeutet ein Wind, der über die Berge (kommt) herüberweht. Dieser Begriff für den Nordwind ist sehr am Mittelmeer verbreitet. Es handelt sich dabei um einen kalten und mäßig starken Wind (er kann aber auch stärker sein), der gewöhnlich bei schönem Wetter entsteht.

DER STARKE OSTWIND

Der Name stammt aus dem italienischen Wort levante, welches aus dem lateinischen Wort levare - aufheben, hochheben kommt. Es handelt sich dabei meist um einen mäßigen (und nur selten starken) Wind, der bewölktes, feuchtes und regnerisches Wetter mit sich bringt. Wenn er stärkere Windstärken erreicht, wird er LEVANAT genannt.

OŠTRO

Das ist die Bezeichnung für den Südwind. Der Name stammt aus dem Lateinischen austera - Süden. Oš tro ist ein warmer und feuchter Wind, der meistens nicht lange anhält, aber erheblich stark sein kann.

LIBECCIO (LEBIĆ)

Der Südwestwind, auch Lebič oder Garbin genannt, ist ein trockener und warmer Wind, der über die Adria aufkommt, wenn ein Mittelmeertief vom Meer in das westliche und zentrale Küstengebiet Kroatiens durchdringt. Dieser Wind ist von kurzer Dauer, aber kann auch sehr starke Kräfte entwickeln (LEBIČADA). Besonders gefährlich ist es, wenn dadurch große Wellen entstehen


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